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Informationen für Neuspender – Vorraussetzungen zur Blutspende
Ein Neuspender...
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muss mindestens 18 Jahre alt sein und darf vor der ersten Blutspende nicht älter als 68 Jahre sein (Tag vor dem 69. Geburtstag).
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Bei regelmäßigen Spendern ist eine obere Altergrenze nicht mehr gegeben. - Mehrfachspender werden aber nur bis zum letzten Tag vor dem 72. Geburtstag regelmäßig zur Blutspende eingeladen. Die Zulassung bzw. Rückstellung der Blutspender erfolgt grundsätzlich und in jedem Lebensalter nach individueller ärztlicher Entscheidung unter Bewertung der erkennbaren gesundheitlichen Gesamtsituation.
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muss ein Mindestgewicht von 50 kg haben
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sollte sich gesund fühlen und keine Medikamente einnehmen*
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sollte vor der Spende unbedingt ausreichend essen und trinken
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darf keinen aktuellen Alkoholeinfluss aufweisen*
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darf in den letzten 4 Monaten kein Piercing oder Tattoo erhalten haben
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darf in den letzten 6 Monaten keine Operation gehabt haben*
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darf innerhalb von 12 Monaten als Mann nicht mehr als 6 Vollblutspenden, als Frau nicht mehr als 4 Vollblutspenden leisten.
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darf sich in der Summe aller Aufenthalte zwischen 1980 und 1996 nicht länger als 6 Monate in Großbritannien aufgehalten haben
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sollte sich bei Aufenthalten im außereuropäischen Ausland innerhalb der letzten sechs Monate vor dem Besuch des Spendelokals beim Spender-Service-Center nach den regionalen und individuellen Zulassungskriterien erkundigen.*
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darf auf keinen Fall eine Infektionskrankheit (z.B. AIDS, Hepatitis o.Ä.) haben oder aufgrund seiner Lebensumstände bzw. persönlichen Kontakte ein erhöhtes Infektionsrisiko aufweisen
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Unser Spender-Service-Center bietet Ihnen die Möglichkeit zur persönlichen Auskunft bei Fragen zur Spenderzulassung bzw. allen anderen Fragen rund um die Blutspende beim Deutschen Roten Kreuz.
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Sie erreichen das Spender-Service-Center über die kostenlose Festnetzrufnummer 08 00 / 11 949 11 montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr.
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Bei jedem Neuspender beginnen wir grundsätzlich mit einer Vollblutspende. Anlässlich dieser ersten Spende ermitteln wir die Blutgruppe. Nach der ersten Spende erhält der Neuspender seinen Blutspenderpass, in dem neben der Blutgruppe auch die persönlichen Daten des Spenders eingetragen sind.
Vollblut-Spende
ist eigentlich der "Klassiker" unter den Blutspenden.
Im Wesentlichen unverändert wird die Vollblutspende beim Roten Kreuz in Deutschland seit über fünfzig Jahren praktiziert. Als Vollblut bezeichnet man das natürliche Blut eines Menschen, wie es in unserem Körper vorkommt mit allen seinen Blutbestandteilen. Bei der Spende von Vollblut werden 500 ml Blut in einem Kunststoffbeutel abgenommen. Genau genommen sind es mehrere Beutel, die zu einem sterilen Entnahmeset gehören und die untereinander mittels Schläuchen verbunden sind. Die Verbindung der Beutel ist durch in die Schläuche eingebaute Ventile unterbrochen und kann bei der späteren Auftrennung des Blutes in seine Bestandteile durch Knicken an der Ventilstelle geöffnet werden.
Nach der Spende wird der gefüllte Blutbeutel mit seinen anhängenden Satteliten in einem Kühlbehälter gelagert und auf etwa 20 °C abgekühlt. Die weitere Verarbeitung, die Auftrennung in die Blutbestandteile und das Präparieren der einzelnen Bestandteile erfolgt in den Räumen der Blutspendezentralen. Dazu wird das Beutelsystem zunächst zentrifugiert, damit sich die Blutbestandteile entsprechend ihrem Gewicht voneinander getrennt absetzen. Durch entsprechende Schlauchverbindungen können dann die roten Blutkörperchen (unten im Beutel) und das Plasma (oben im Beutel) nach unten bzw. oben aus dem Beutel abgesondert werden. Übrig bleibt die Trennschicht in der Mitte. Diese enthält unter anderem auch die Blutplättchen, die in weiteren Arbeitsschritten ebenfalls separiert werden können. Wenn dann noch die Untersuchungen des gespendeten Blutes abgeschlossen sind, kann die Freigabe der roten Blutkörperchen und der Thrombozyten erfolgen.
Das Plasma muss zunächst für vier Monate in Quarantäne eingelagert werden. Erst wenn der Spender nach Ablauf der vier Monate erneut zu einer Blutspende kommt und die Untersuchungen dieser zweiten Spende ebenso unauffällig verlaufen sind wie beim ersten Mal, kann das Plasma aus der zurückliegenden ersten Spende ebenfalls freigegeben werden.
Gesundheit
Blutspender erbringen freiwillig und unentgeltlich eine wichtige Leistung für die Gemeinschaft. Blut lässt sich nicht künstlich herstellen. Patienten, die auf Blut und Blutpräparate angewiesen sind, müssen deshalb auf verlässliche regelmäßige Blutspender hoffen. Die Sorge um das Wohl der Spender ist eine der vordringlichsten Aufgaben der Transfusionsmedizin. Zur Versorgung der Patienten in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland sind wir auf regelmäßige Blutspenden unserer langjährigen Spender/innen angewiesen.
Jede Blutspende wird nach dem neuesten Stand von Wissenschaft und Technik untersucht. Vor jeder Spende prüft ein approbierter Arzt Ihre Spendefähigkeit. Als Blutspender erhalten Sie damit bei jeder Blutspende einen kleinen Gesundheits-Check. Nach der ersten Blutspende erhalten Sie den Unfallhilfe- und Blutspender-Pass, der bei Unfällen nicht selten einen entscheidenden Zeitvorteil gebracht hat.
Durch das persönliche Gespräch mit einem Arzt anlässlich jeder Blutspende, können Krankheiten häufig früher erkannt werden. Ihre Körpertemperatur und der Blutdruck werden durch einen Arzt kontrolliert und der Gehalt an rotem Blutfarbstoff (Hämoglobin) wird gemessen.
Jede Blutspende wird in unserem Zentrallabor folgenden Untersuchungen unterzogen:
Antikörper- bzw. Antigentest
- zur Erkennung virusbedingter Leberentzündungen wie Hepatitis-B und C (Gelbsucht)
- zur Erkennung einer HIV-Infektion
- zur Erkennung der Geschlechtskrankheit Syphilis
Virusdirektnachweis mittels Nukleinsäureamplifikationstechnik (PCR-Test)
- zur Erkennung von Hepatitis-A, Hepatitis-B und Hepatitis-C Infektionen
- zur Erkennung einer Parvovirus B 19 Infektion
- Untersuchung auf Antikörper, die gegen körperfremde Blutzellen gerichtet sind.
Sofern bei einem dieser Tests von der Norm abweichende Befunde ermittelt werden, informieren wir den betroffenen Spender und seinen Hausarzt darüber schriftlich.
Sicherheit
Für den Spender besteht bei der Blutspende keinerlei Ansteckungsgefahr. Die Blutentnahme wird durch geschultes Personal des DRK-Blutspendedienstes mit sterilem Einwegmaterial durchgeführt. Somit ist bei der Spende eine Übertragung von Krankheitserregern ausgeschlossen.
Ein umfangreiches Sicherheitssystem, das immer den neuesten Schutzbestimmungen angepasst wird, schützt Sie als Spender und auch als Blutempfänger bestens. Durch die umfangreichen Maßnahmen nach dem neusten Stand von Wissenschaft und Technik vor und nach jeder Spende (z. B. schriftliche Spenderbefragung, ärztliche Spenderauswahl, Laboruntersuchungen usw.) wird für den Blutempfänger ein höchstmöglicher Schutz vor Infektionen erreicht, die durch Blut übertragbar sind.
Lesen Sie dazu bitte auch: http://www.blutspendedienst-west.de/blutspende/spenderinformationen/voraussetzungen.php
Quelle: Deutsches Rotes Kreuz, Blutspendedienst West
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