Während die Einen feiern, leisten andere hinter den Kulissen eines Volksfestes wertvolle Arbeit. So zum Beispiel die Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes, ohne die eine solche Veranstaltung nicht stattfinden dürfte. Etwas abseits vom Geschehen, in den Räumen des "Treff em Gässje" der Caritas in der Kirchengasse, war die Einsatzzentrale vom DRK Ortsverein St. Ingbert untergebracht. Von hier aus wurden die Einsatzkräfte dirigiert. Unter der Leitung von Gruppenleiter Thomas Uhl wurden über die beiden Tage viele Einsätze durchgeführt.
Abgesehen von kleineren Hilfeleistungen, wie der Versorgung von Blasen, Schnittverletzungen und Insektenstiche, waren auch wieder schwerere Verletzungen zu behandeln.
Meist zu späterer Stunde häuften sich die Meldungen. So musste am Freitag um 23.35 Uhr eine 14-Jährige mit einem stumpfen Bauchtrauma nach einem Tritt in den Unterbauch versorgt werden. Auch wenn in diesem Jahr keine größeren Schlägereien stattfanden, gab es doch ein paar Verletzte nach Prügeleien. Zu behandeln hatten die DRK-Einsatzkräfte hier Kopfplatzwunden und Nasenbluten nach einer so genannten Kopfnuss, bei der auch die Polizei eingeschaltet werden musste, uvm.
Zu den häufigsten Verletzungen zählten Schnittwunden an Händen und Füßen durch zerbrochene Glasflaschen. Aber auch Erste Hilfe nach übermässigem Alkoholgenuss hielt die Retter in Atem.
Den spektakulärsten Einsatz hatten die Helfer vom Deutschen Roten Kreuz, der Feuerwehr, dem Rettungsdienst und der Polizei in der Nacht von Freitag auf Samstag gegen 03:15 Uhr. Gemeldet war eine Person auf einem Hausdach, welche durch die Drehleitern der Feuerwehren aus St. Ingbert und Neunkirchen geborgen werden musste. Wie und warum die Person auf das Dach kletterte, war uns bis zum Redaktionsschluss nicht bekannt.
An beiden Festtagen kam es natürlich auch zu zahlreichen Einsätzen des regulären Rettungsdienstes, welche in diesem Bericht nicht erscheinen. Hier liegen uns keine Zahlen vor.