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DRK St. Ingbert sorgen Personalprobleme

 
IMG_9805.JPGAuf der Mitgliederversammlung des DRK-Ortsverein St. Ingbert e.V. konnte der 1. Vorsitzende, Alfred Lindecke, eine positive Bilanz für das Jahr 2009 ziehen. Dennoch plagen den Ortsverein aktuell Personalprobleme, die  sich in der Konsequenz auch auf die vielen
Großevents, von denen in St. Ingbert
immer mehr stattfinden, auswirken könnten, befürchtet der Vorsitzende.
 
„Der DRK-Ortsverein ist trotz der personell angespannten Lage ein aktiver Verein“ resümiert Lindecke am Ende seines Jahresberichtes. Dies zeigt auch das Leistungsspektrum des
DRK-Ortsvereins St. Ingbert.
Neben den Grundaufgaben wie dem Sanitätsdienst bei Veranstaltungen und der Ausbildung der Helferinnen und Helfern für den Katastrophendienst werden auch regelmäßig Seniorennachmittage und Seniorengymnastik angeboten.
Mit der Entwicklung beim Jugend-Rot-Kreuz zeigte sich der neue Gruppenleiter Kevin Kiefer in seinem Jahresbericht zufrieden. Die Lücke zwischen den Jugend-Rot-Kreuz Mitgliedern und den aktiven Helfern wird allerdings immer größer. Es fehlt an Nachwuchskräften im Alter über zwanzig Jahren, die das Rot-Kreuz in ihren Aufgaben unterstützen. Beim Sozialdienst des Ortsvereins sieht es ähnlich aus, deren meisten Aktiven bereits das Rentenalter erreichen.
 
Nachwuchs gesucht
 
Bei Großveranstaltungen, wie zum Beispiel dem Mountainbike-Marathon oder dem Oktoberfest, ist ein Sanitätsdienst vor Ort vorgeschrieben. 2009 leisteten etwas über 20 Helferinnen und Helfern, drei Sanitäter ein Arzt und ein Notarzt zusammen 1644,5 Stunden bei Sanitätsdiensten, so der stellvertretende Bereichsleiter Thomas Uhl. Sollte sich die Personallage nicht bessern, könnte es in Zukunft schlimmstenfalls vorkommen, dass der Ortsverein diese Sanitätsdienste nicht mehr alle verrichten kann, befürchtet inzwischen der Vorstand des Ortsvereins St. Ingbert. Die Konsequenz daraus könnte die Absage einer solchen Veranstaltung sein. Auch für den Fall einer schweren Katastrophe würde der Personalmangel Auswirkungen zeigen. Zu den Stunden des Sanitätsdienstes leisteten die aktiven Mitglieder 2009 noch 659 Stunden für Einsatzstunden wie Blutspende und 1370 Stunden für die Aus- und Weiterbildung. Darüber hinaus kommt auch der gesellige Teil im Verein nicht zu kurz. Neben der Arbeit trifft man sich auch regelmäßig zu Tagesfahrten oder Grillabenden.
 
Für langjährige Mitgliedschaft geehrt
 
Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurden anwesende Mitglieder für ihr langjähriges Engagement im DRK-Ortsverein St. Ingbert geehrt. Von links nach rechts: Gerhard Rechin, 2. Vorsitzende, Armando Marascia für 25 Jahre, Edgar Omlor für 30 Jahre, Christoph Blechschmitt für 15 Jahre, Jörg Heimes, Schatzmeister, Thomas Uhl, stellvertretender Bereitschaftsleiter, Hildegard Rechin für 30 Jahre und Alfred Lindecke, 1. Vorsitzender.
 
 
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Veröffentlicht am 09.11.2010 von Norbert Ramelli
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