Foto: pixabay.com

Licht und Schatten eines Volksfestes

 
 
Stadtfest5.JPGEin Bericht über den Einsatz von DRK-Helfern während des Stadtfestes
 
Während die Einen feiern, leisten andere hinter den Kulissen eines Volksfestes wertvolle Arbeit. So zum Beispiel die Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes, ohne die eine solche Veranstaltung nicht stattfinden dürfte. Etwas abseits vom Geschehen, in den Räumen des "Treff em Gässje" der Caritas in der Kirchengasse, war die Einsatzzentrale vom DRK Ortsverein St. Ingbert untergebracht. Von hier aus wurden die Einsatzkräfte dirigiert. Unter der Leitung von Gruppenleiter Thomas Uhl wurden über die beiden Tage viele Einsätze durchgeführt.
 
 
Von kleineren Hilfeleistungen, wie die Versorgung mit Pflastern für Blasen an Füßen, Schnittverletzungen an Fingern oder Insektenstiche, waren auch wieder schwerer Fälle zu behandeln.
 
Meist zu späterer Stunde häufen sich die Meldungen. So musste am Freitag um 23.35 Uhr eine 14-Jährige mit einem stumpfen Bauchtrauma nach einem Tritt in den Unterbauch versorgt werden. Eine weitere Begleiterscheinung nach zu hohem Alkoholgenuss sind die Schlägereien, berichtet Thomas Uhl. Auch wenn in diesem Jahr keine größeren Schlägereien stattfanden, gab es doch ein paar Verletzte nach Prügeleien. Zu behandeln hatten die DRK-Einsatzkräfte hier Kopfplatzwunden und Nasenbluten nach einer so genannten Kopfnuss, bei der auch die Polizei eingeschaltet werden musste.
 
 
Stadtfest3.JPG
 
 
Zu den häufigsten Verletzungen zählten Schnittwunden an Händen und Füßen. Aber auch Erste Hilfe nach übermässigem Alkoholgenuss hält die Retter regelmäßig in Atem.
 
Den spektakulärsten Einsatz hatten die Helfer vom Roten Kreuz, der Feuerwehr und der Polizei am Freitagnacht um 3:15 Uhr. Gemeldet wurde eine Person auf einem Hausdach, die durch den Leiterwagen der Feuerwehr geborgen werden musste. Wie und warum die Person auf das Dach kletterte, war uns bis zum Redaktionsschluss nicht bekannt geworden.
 
 
 
 
An beiden Festtagen kam es natürlich auch zu zahlreichen Einsätzen des regulären Rettungsdienstes, welche in diesem Bericht nicht erscheinen. Hier liegen uns keine Zahlen vor.
 
 
 Veröffentlicht am 11.07.2010 von Norbert Ramelli