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Rauchmelder können Leben retten

Tag_des_Rauchmelders_1Anlässlich des offiziellen Rauchmeldertag informierten St. Ingberter Hilfsorganisationen am Samstag vor der Alten Kirche über die Chancen, mit Hilfe Hilfe von Rauchmeldern im Brandfalle Leben retten zu können.
 
Jährlich sterben in Deutschland rund 500 Menschen an den Folgen von Bränden. 95 Prozent sterben dabei an den Folgen von Rauchvergiftungen. Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, Notfallseelsorge, Malteser Hilfsdienst, DRK und Polizei klärten deshalb Passanten in der St. Ingberter Fußgängerzone über die Gefahren einer Rauchvergiftung auf.
 

 

4 Minuten zur Flucht
 
Gerade einmal durchschnittlich 4 Minuten Zeit bleiben zur Flucht. Rauchvergiftung kann sogar bereits nach zwei Minuten tödlich sein, ein paar Atemzüge der verseuchten Luft reichen aus, um Schädigungen zu erleiden oder gar zu sterben.
 
 

 
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Wie hier am Stand des DRK konnten sich Passanten über die Bedeutung von Rauchmeldern und notwendige Schritte zur Erstversorgung von Verletzten informieren.
 
 

 
 
Die dramatischen Bilder sind oft im Fernsehen zu sehen. Auch wenn diese meist weit weg sind, gab es auch in St. Ingbert und den Stadtteilen in den letzten Jahren Todesopfer zu beklagen. Einige davon hätten mit einem intakten Rauchmelder überleben können, sind sich die Ehrenamtlichen Helfer der Veranstaltung sicher.
 
 

 
 
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Eine lebensrettende Maßnahme kann die Mund-zu-Mund Beatmung von Verletzten sein, die hier fachkundig an einer Puppe vorgeführt wurde.
 

 
 
Regelmäßige Kontrolle ist wichtig
 
Die Rauchmelder arbeiten in der Regel mit Batterien, diese so der Rat der Fachleute, sollten aber mindestens einmal im Jahr ausgewechselt werden, auch wenn sie noch nicht leer sind.
 
Veröffentlicht am 18.08.2010 von Norbert Ramelli